Bergbau-Museum

Mit dem Ende des Steinkohlenbergbaus und der Schließung der letzten deutschen Zeche im Dezember 2018 wandelt sich nun auch die Positionierung des Bergbau-Museums, welches sich fortan als »das kulturelle Gedächtnis des Montanwesens« versteht. Ein umfassender Strukturierungs- und Umbauprozess soll das neue Selbstverständnis auch visuell sichtbar machen. In vier verschiedenen Rundgängen vermittelt die neu-konzipierte Dauerausstellung den Besuchern zukünftig Wissen zu den Themen Steinkohle, Bergbau, Bodenschätze und Kunst. Ergänzt wird die Dauerausstellung zudem durch ein originalgetreues Anschauungsbergwerk unterhalb des Museumsgeländes und dem »Schwarzen Diamanten«, einem Erweiterungsanbau, in dem regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen stattfinden.

Ausgangspunkt des neuen Erscheinungsbildes ist ein schwarzer Kohleblock, wie er im Foyer des Museums steht. Dieser findet sich – in abstrahierter Form – als Markenzeichen auf sämtlichen Medien und bildet zudem den Grundstein für das modulare Ausstellungssystem. Die verwendeten Materialen vermitteln sinnbildlich die sogenannte »Inkohlung«, also den Prozess in dem Holz zu Steinkohle umgewandelt wird. Auf technischen Zeichnungen basierende Texturen, sowie eigens gestaltete Piktogramme, dienen zudem der Orientierung der Besucher und unterscheiden die vier Rundgänge voneinander.

Seminarprojekt
Robert Franke, Henry Monse, Paul Theisen,
Kommunikationsdesign (B.A.)
Sommersemester 2019


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